
Jira Service Management Cloud ist heute in vielen Unternehmen gesetzt. Doch während das Tool längst ausgewählt ist, bleibt eine Frage überraschend oft unbeantwortet: Wer verantwortet eigentlich den Aufbau des Service-Portals? Und was passiert, wenn diese Frage falsch beantwortet wird?
Kurz gesagt: Ein Jira Service Management (JSM) Portal sollte nie allein von der IT aufgebaut werden. Erfolgreiche Service-Portale entstehen, wenn IT, Fachabteilungen und ein erfahrener externer Partner gemeinsam Verantwortung übernehmen – von der Service-Katalog-Definition über die UX bis zum Change Management. Unternehmen, die ihr JSM-Portal als cross-funktionales Produkt aufsetzen, erzielen deutlich höhere Nutzungsraten und schnellere Amortisation.
In diesem Artikel lernen Sie:
Stell dir folgendes Szenario vor: Ein mittelgrosses Unternehmen entscheidet sich für Jira Service Management Cloud. Die IT-Abteilung – erfahren, motiviert, tool-affin – übernimmt das Projekt. Sie konfiguriert Queues, richtet Workflows ein, baut Formulare und geht nach drei Monaten live.
Das Portal funktioniert technisch einwandfrei. Und trotzdem: Die Nutzungsquote bleibt enttäuschend. Mitarbeitende rufen weiterhin an, schreiben E-Mails, sprechen Kolleg:innen im Flur an. Das Self-Service-Portal – eigentlich das Herzstück – wird kaum genutzt.
Was ist schiefgelaufen?
Es wäre unfair, den IT-Kolleg:innen die alleinige Schuld zuzuschieben. In einem rein IT-getriebenen Projektansatz liegen echte Stärken:
Doch genau hier liegt die Crux: Ein Service-Portal ist kein internes IT-System. Es ist ein Produkt, das von Menschen aus dem ganzen Unternehmen täglich genutzt wird – von der Buchhaltung, dem Marketing, dem HR. Und diese Menschen denken nicht in Tickets, Workflows und Queues. Sie denken in Problemen, Bedürfnissen und Erwartungen.
«Die IT hat ein perfektes System gebaut – aber für sich selbst, nicht für die Nutzer.» – Eine Kundenaussage, die wir erschreckend oft hören.
In der Praxis zeigen sich vier wiederkehrende Muster, wenn das Business aus dem Prozess ausgeschlossen bleibt:
All das führt zu hohen Nutzungshürden, zu verwirrten Service Kunden, die an der Auswahl des richtigen Tickets verzweifeln. Für die der Griff zum Telefon und der direkte Kontakt naheliegender und erfolgversprechender ist und damit zu höherer Last im Servuce und gerigner Akzeptanz durch die Nutzer.
Die Lösung ist nicht, die IT aus dem Projekt zu drängen. Die IT ist unverzichtbar. Die Lösung ist, das Projekt als gemeinsames Produkt zu verstehen – mit klaren Rollen:
Diese Rollenverteilung klingt selbstverständlich – und ist es in der Praxis überraschend selten. Zu oft startet das Projekt als «IT-Projekt», wächst aber still und leise zu einem unternehmensweiten Service-Hub, ohne dass die Governance mitwächst.
Wer Jira Service Management Cloud einsetzt und das Standard-Portal optisch und usability-mässig auf ein neues Level heben möchte, sollte einen Blick auf Refined werfen. Refined ist ein Add-on, das das JSM-Portal in ein vollständig anpassbares, markenkonformes Erlebnis verwandelt – ohne einen einzigen Entwickler.
Mit Refined lassen sich eigene Startseiten, intuitive Navigationshierarchien, individuelle Branding-Elemente und gezielte Inhalte für unterschiedliche Nutzergruppen konfigurieren. Das Ergebnis: Ein Portal, das sich für Endnutzer:innen anfühlt wie eine moderne Intranet-Seite – und nicht wie ein Ticketing-Tool.
Gerade wenn das Business-Stakeholder-Feedback lautet «Das sieht aus wie ein IT-Tool» – ist Refined oft die schnellste und kosteneffizienteste Antwort.
Jira Service Management Cloud ist ein ausgezeichnetes Werkzeug. Doch kein Werkzeug ersetzt die richtige Projektstruktur. Wer das Service-Portal ausschliesslich aus IT-Sicht baut, riskiert ein technisch tadelloses, aber menschlich ignoriertes Produkt.
Swarmit Consultants übernehmen genau die Rolle, die oft fehlt: die neutrale Orchestrierung zwischen IT, Fachabteilungen und Management. Wir sorgen dafür, dass alle relevanten Stimmen gehört werden – und das Portal am Ende wirklich genutzt wird.
In der Praxis bedeutet das:
Die Frage «Wer soll das Service-Management-Portal umsetzen?» hat eine klare Antwort: Nicht die IT allein. Und gerne mit erfahrener Begleitung.
Swarmit ist Atlassian Platinum Solution Partner in der Schweiz und begleitet Unternehmen im DACH-Raum beim Aufbau und der Optimierung ihrer Jira Service Management Portale. Ob ihr gerade erst startet oder ein bestehendes Portal verbessern wollt – wir bringen die Erfahrung aus zahlreichen JSM-Projekten in der Schweiz mit und sorgen dafür, dass euer Portal nicht nur technisch funktioniert, sondern auch tatsächlich genutzt wird.
Jetzt unverbindlich Kontakt aufnehmen – für ein kostenloses Erstgespräch zu eurem Service-Portal-Projekt.
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